*** Au Jardin Helvetia ***,  Hotel - Motel - Restaurant - Camping 
Preiswerte Hotel (Unterkunft, Übernachtung) und Ferien-Anlage,
am Strand, 11 km westlich von Cotonou, Republik von Bénin. Medizinische Empfehlungen
10.1-de
 ©Heiner H. Schmitt
  Cotonou & Basel 

11.07.2009
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Tropeninstitute
 

Am Besten informieren Sie sich direkt bei Ihrem Tropenarzt
oder bei einem der angegebenen Tropeninstitute.
 

Deutschland
Deutsches Tropeninstitut, Bernhard Nocht Institut (BNI), Hamburg
Reisemedizinisches Zentrum - Klinische Abteilung - Tropeninstitut Hamburg
Seewartenstrasse 10
D - 20459 Hamburg / Deutschland

Tel.: +49  40 428 18 800 - Fax: +49  40 428 18 340
• Hier findet man allgemeine Reiseinformationen des BNI.
• Auf der Informationsseite des BNI über Bénin findet man nicht nur Angaben über Gesundheitsaspekte sondern auch noch weitere nützliche Informationen über das Land und auch Links zu diversen interessanten Sites bezüglich Bénin.

France
Institut Pasteur, Paris
Institut de Médecine Tropicale
211, rue de Vaugirard
F - 75'015 Paris / France

Tel.: +33   1 40 61 3 - Fax: +33  xx xx xx
• Vaccinations (sans rendez vous) :
Lundi 10:00 - 16:30, Ma, Me, Je & Ve 09:00 - 16:30, Samedi 09:00 - 11:30,
• Conseils aux Voyages, Recommandations sanitaires, Consultations au retour d'un voyage Institut Pasteur, conseils
 
Schweizerische Eidgenossenschaft
Schweizerisches Tropeninstitut (STI), Basel 
Socinstrasse 57
Postfach
CH - 4002 Basel / Suisse

Tel.: +41  61  284 81 11 - Fax:  +41  61 271 86 54
• Med. Notfälle : +41  61 284 81 47
• Impfauskunft :  0900 57 66 67 (ab Band, 1.49 Fr/Min).
• Impftermine : Mo, Di, Do 15:00 -19:00, Mi & Fr 12:00 - 15:00
STI Medizinischer Service
 
Oesterreich
Institut für Reise & Tropenmedizin Wien 
Univ. Prof. Dr. med Heinrich Stemberger
Lenaugasse 19
AT - 1080 Wien / Österreich
Tel.: +43 1  402 68 60 0, Fax: +43 1  402 68 61 30
• Tel. Auskünfte: Mo bis Fr 08:00 - 19:00
• Impfambulanz Öffnungszeiten : Mo bis Fr 08.30 - 11:30, 16:00 - 19:00
Tropenmedizin@Utanet.at
• Informationen über tropisches Afrika findet man bei Institut für Reise & Tropenmedizin/Afrikatropic.

Ferner gibt es auch Béninseiten mit guten Ratschlägen und weiteren
Empfehlungen auf den Websites von einigen Aussenministerien => Dipl. Vertretungen
 
 

 
Weitere Angaben
 

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 Impfvorschriften für Benin
  • Einreise am Flughafen von Cotonou
    Internationales Impfheft, mit den folgenden Impf-Einträgen : 
    • Gelbfieber (max. 10 Jahre gültig)
    • Cholera (max. 6 Monate gültig)
    Entgegen den Empfehlungen der WHO (World Health Organisation) wird bei der Einreise am Flughafen häufig der Nachweis der Cholera Impfung verlangt.
  • Einreise auf dem Landweg
    Bei der Einreise auf dem Landwege werden im allgemeinen keine Impfbescheinigungen gefordert.
     

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 Malaria, Paludismus
    Allgemeines über Malaria (auch Sumpffieber, Wechselfieber genannt)
  • Es gibt vier wesentliche Arten der Malaria, Malaria tropica (Erreger Plasmodium falsiparum), Malaria ovale, Malaria vivax (tertianae) und Malaria quartana. In der Küstenregion von Westafrika ist die Malaria tropica verbreitet. Die weiblichen Moskitos saugen Blut bei einer infizierten Person, welches in den Blutkörperchen die Gametozyten (Parasiten) enthält. Die Gametozyten entwickeln sich geschlechtlich im Darm der Anopheles zu Sporozoiten, welche durch die Darmwand in die Speicheldrüse der Mücke gelangen. Bei der folgenden Blutmahlzeit der Anopheles an einem Menschen wird durch den Speichel die Blutgerinnung verhindert und gleichzeitig mit den eindringenden Sporozoiten die Krankheit in den Blutkreislauf gebracht.

  •  
    Prophylaxe
  • Um Ihnen den Aufenthalt möglichst angenehm zu gestalten empfehlen wir Ihnen eine Prophylaxe mit Nivaquine® (100mg/Tag Chloroquin) und Paludrine® (1 Tablette zweimal pro Woche). Die Prophylaxe sollte vom ersten Tag an erfolgen und weitere 30 Tage nach der Rückkehr durchgeführt werden.

  • Es ist zu berücksichtigen, dass es keine hundertprozentige Prophylaxe gibt. Es besteht immer die Möglichkeit trotz Prophylaxe an Malaria zu erkranken. Die Inkubationszeit beträgt 7 - 12 Tage. Falls Sie nach Ihrer Rückkehr Malariasymptome (Fieber, Kopfschmerzen, Durchfall, Gelenkschmerzen, eines davon genügt) feststellen, melden Sie sich unbedingt bei einem Tropenarzt oder direkt in einem Tropeninstitut. Nichtspezialisten verkennen meistens die Symptome.

  • Schützen Sie sich gut gegen die Stiche der weiblichen Anopheles-Mücke ab Beginn der Dämmerung durch langärmlige Kleider und einen guten Repellent. ExoPic8®, Liposomale Lotion von Spirig (CH-4622 Egerkingen, Schweiz) oder Autan®.

  • Schlafen Sie nachts immer unter einem Mückennetz, fast überall vorhanden, kann aber auch in Bénin gekauft werden.

  • Citronel Lotion, eine wohlriechende Essenz aus Citronel Gras, bietet sich ebenfalls als Repellent an, es wird lokal verkauft. Citronel Tee in grösseren Mengen genossen soll ebenfalls präventiv wirken.
    Therapie
  • Im Falle, dass Sie doch infiziert werden, bietet sich zur Therapie das Medikament Coartem® von Novartis an (in CH unter dem Label Riamet® zu finden), das in Cotonou in jeder Apotheke erhältlich ist (ca. 3'000 FCFA /8 Tabletten, 5000 FCFA /16 Tabletten).
    Auf Reisen ins Landesinnere sollte das Medikament präventiv mitgenommen werden. Vorsicht, die Packungen in CH enthalten 24 Tabletten, hier in Cotonou sind sowohl Kinderdosierungen (mit 8 Tabletten) und solche mit 16 Tabletten im Handel. Leider ist selbst den Apothekern häufig nicht klar, dass sie eine Kinderdosierung verkaufen.
     
    In der folgenden Tabelle die Einnahmevorschriften gemäss Beipackzettel in etwas übersichtlicherer Darstellung. Leider sind sie auf dem offiziellen Beipackzettel etwas unübersichtlich beschrieben.
     
     Coartem/Riamet  Anzahl Tabletten
      Beginn nach
    8 h*)
    nach
    24 h*)
    nach
    48 h*)
    total
    Bei Verschreibung eines Arztes :
    Kinder 05 - 14 kg 1 1 1 1 4
    Kinder 15 - 24 kg 2 2 2 2 8
    Kinder 25 - 34 kg 3 3 3 3 12
    Erwachsene 4 4 4 4 16
    In Fällen von Multiresistenz und bei Automedikation (falls kein Arzt zur Verfügung steht :
      Beginn nach *)
    8 h
    nach *)
    12 + 24 h
    nach *)
    36 + 48 h
    total
    Kinder 05 - 14 kg 1 1 1 + 1 1 + 1 6
    Kinder 15 - 24 kg 2 2 2 + 2 2 + 2 12
    Kinder 25 - 34 kg 3 3 3 + 3 3 + 3 18
    Erwachsene 4 4 4 + 4 4 + 4 24
    *) Anzahl der Stunden jeweilen nach Beginn der ersten Einnahme (Initialdosis) gerechnet
  • Vor dem Beginn einer Therapie sollte nach Möglichkeit ein Malariatest gemacht oder mit einem lokalen Arzt gesprochen werden.
  • Neu im Handel ist auch Malarone®, wir haben schon von guten Erfahrungen mit diesem Medikament gehört. Leider wird auch dieses Medikament schon häufig zur Prophylaxe verordnet, was gelegentlich wieder zu einer Reduktion der Wirksamkeit führen kann. Wir empfehlen Malarone nur zur Therapie einzusetzen.
  • Falls Sie weitere Medikamente zu sich nehmen, informieren Sie sich unbedingt bei einem der Tropeninstitute bezüglich der Nebenwirkungen in Zusammenhang mit Malariatherapie.
  • Harte Medikamente wie Lariam® von Roche oder Halfan® (ca. 5'000 FCFA) von SmthKlineBeecham sollten nur als Therapiemittel und nicht zur Prophylaxe genommen werden, es zeigen sich ohnehin schon Resistenzen bei den Malariamücken.
    Information über Mefloquin (Lariam®), Diabetes und Blutgerinnung (vom 04.06.02) findet man unter Gesundes Reisen des BNI
    In der letzten Zeit sind in der Presse (Spiegel) Meldungen über verschiedene Nebenwirkungen (schwere Depressionen etc.) von Lariam aufgetaucht. Bitte informieren Sie sich vor der Einnahme ausführlich über dieses Medikament.
 
 

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 Sida, Aids
nur Prophylaxe !!!
  • Obwohl in spektakulären Statistiken immer wieder von einer starken Verseuchung gesprochen wird, ist sie in Bénin mit vermutlich 4 - 6%, ausser in Problemzonen nicht auffällig hoch.
  • Präservative findet man in jeder Apotheke des Landes.
    Auch hier gilt die Regel wie in Europa keine Ausnahmen !
  • Viagra® von Pfizer findet man ebenfalls in jeder Apotheke des Landes. Preis ca. 30'000 FCFA für 4 x 50 mg ! Auch Levitra® von Bayer und Cialis® von Eli-Lilly sind in vielen Apotheken erhältlich
     

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 Weitere Empfehlungen
  • Die Wasserversorgung ist, entgegen vielen anderen Auskünften, in allen grösseren Orten des Landes gewährleistet. Mineralwasser wird überall verkauft, aber auch gewöhnliches Stadt-Wassser ist in der Regel gut aufbereitet.

  • Obst : Lassen Sie sich nicht die Freude an den Ferien verderben, durch den Verzicht auf die köstlichen Mangos, Ananas, Chap-chap (Corossol - Stachelannone) und natürlich Bananen, Orangen und Mandarinen.

  • Gemüse und Salate können in den grossen Restaurants bedenkenlos genossen werden. Salate werden im allgemeinen vor der Zubereitung mit Kaliumpermanganat gewaschen.

  • Glace, Eis wird hier von ambulanten Verkäufern auf Velos vertrieben. Es handelt sich in der Regel um Fanmilk, kommt aus einer Fabrik in Togo und ist in kleine Plastiktüten verpackt. Abgesehen davon, dass es meist nicht mehr gefroren, sondern nur cremig ist, haben wir noch nichts negatives darüber gehört. Die Glace, das Speiseeis im Jardin Helvetia wird jeweilen aus frischen Früchten (Mango, Ananas, Chap-chap, Papaya etc.) hergestellt und kann problemlos genossen werden.
     

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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